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Neustart für alle

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Ja, auch wir haben den Start ins Web 2.0 verschlafen. Klar, sicher hatten wir eine Website bereits die letzten Jahre und sicher wurde ein CMS-System für eine layoutunabhängige Bearbeitung bereits benutzt. Nebenbei wurde eine StudiVZ-Gruppe geführt und auch erste langsame Schritte Richtung Facebook gewagt. Auf Dauer kann dies jedoch nicht reichen. Die Studenten bilden die zukünftigen Mitglieder des Verbandes. Verliert man den Zugang zu Ihnen verliert man die eigene Zukunft.

Die vor kurzem erschienene Expertise (Prof. Dr. A. Trebeß, Prof. H. Polkehn: „Eine Expertise zum Erscheinungsbild des BDB“ – Hochschule Wismar, Juli 2011.) zum Erscheinungsbild unseres Verbandes bezeichnet unseren bisherigen Auftritt zwar noch als „Lichtblick“, zeigt aber auch grobe Schwächen auf. Doch sind es nicht wir, die Studenten, die eine Vorbildrolle im Verband im Umgang mit neuen Medien darstellen sollten? So ist es kein Zufall, dass das Studentenreferat bereits auf dem Baumeistertag 2009 in Darmstadt erfolgreich eine umfangreiche Überarbeitungen des gesamten Corporate Design des Verbandes gefordert hat.

Leider haben die Entwicklungen gezeigt, dass solch ein Umbruch schwieriger und vor allem langwieriger ist als von vielen gehofft. Ein weiterer Baumeistertag ist vergangen, Arbeitsgruppen wurden gegründet, weitere Arbeitsgruppen wurden gegründet und doch scheint unser Erscheinen bisweilen ähnlich dem von 2009. Was also tun? Warten bis zum nächsten Baumeistertag 2013 und hoffen, dass der BDB sich bis dahin neu Erfunden hat?

Für uns als Studenten ist das keine Lösung. Uns ist bewusst, dass die eigene Rumdoktorei an Visitenkarten, Briefpapieren, Logos und vor allem Internetauftritten erst recht zu diesem unübersehbaren Chaos an öffentlicher Wahrnehmung geführt hat. Erneut ist zu beobachten, wie einzelne Landesverbände und Bezirksgruppen durch eigene Initiative Twitter-Accounts eröffnen. Eine bundesweit einheitliche Verbandswahrnehmung bleibt weiter fern. Doch was bleibt uns anderes übrig? Einer muss die Voreiterstellung übernehmen. Einer den stattfindenden Diskurs mit handfesten Inhalten füllen. Doch keine Angst, gerne gliedern wir uns einem einheitlichen Auftritt des BDB wieder unter, sowie er eines Tages besteht.

Bis dahin sind wir ab sofort erreichbar über Internet (RSS), Facebook, Twitter und Flickr. Unsere Web-Site ist in einem responsive Layout gestalltet und somit bedienerfreundlich sowohl über PC, als auch über Smartphone oder Tablet zu lesen. Jeden Artikel können Sie mit einem Klick am Ende eines jeden Beitrages sowohl bei Facebook, Twitter als auch bei Google+ teilen. In diesem Sinne, folgen Sie uns, werden Sie unser Freund oder abonnieren Sie unseren News-Feed. Kommunikation ist wichtig für das Bestehen unseres Netzwerkes. Das sollte nicht aufgrund der Technik scheitern.

Besten Gruß
Die Studentensprecher

Christoph

Autor: Christoph

Hallo, ich heiße Christoph und bin seit 2009 Bundesstudentensprecher des BDB. Zur Zeit studiere ich meinen Master in Architektur an der Akademie für bildende Künste in Wien. Du findest mich übrigens auch bei Twitter, Facebook und Google+!

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